Lang lebe der 3D-Drucker!

Was ist der 3D-Drucker doch für ein tolles Gerät: einst erfunden als Maschine, mit deren Hilfe man die gleiche Maschine wieder erstellen kann, erfüllte einer unserer Ultimaker 3D-Drucker im Lab genau diesen Zweck. Während eines länger dauernden Druckauftrags fiel uns auf, dass der Splint, der die Filamentvortriebsachse daran hindert aus ihrer Lagerschale zu rutschen, nach ein paar Jahren auf Grund von Materialermüdung gebrochen war. Glücklicherweise blieb die Achse während der verbleibenden Druckdauer fest im Lager, wir stellten aber direkt im Anschluss einen Ersatz her.

Da uns beim Zusammenbau unseres allerersten Ultimakers durch eigenes Verschulden der selbe Splint schon einmal zerbrochen war wussten wir, dass der thingiverse user flashbackzero eben diesen Splint als Druckdatei zur Verfügung gestellt hat.  Also flugs die entsprechende stl-Datei heruntergeladen, in der Slicer Software mit unseren Druck-Parametern die gcode Datei erstellt und auf unserem zweiten Ultimaker den Splint innerhalb von ein paar Minuten ausgedruckt. Seit dem funktioniert die Maschine wieder einwandfrei!

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Über Wolfgang Lormes

Ich bin Diplomphysiker und Lehrer für Physik und Mathematik am Markgraf-Georg-Friedrich Gymnasium in Kulmbach. Dort bin ich auch der MINT-Beauftragte, betreue die Robotik AG und das MGF-Lab, bin Fachbetreuer für Physik und Sammlungsleiter sowie der Stahlenschutzbeauftragte und führe eine Junior-Ingenieur-Akademie der Deutsche Telekom Stiftung.

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