Steuern eines LED-Streifens mit Homeassistant

Ich hatte schon seit längerem einen Led-Streifen in meinem Zimmer, habe diesen aber nie benutzt, da ich die die Fernbedienung nie fand und zu bequem zum Suchen war. Also beschloss ich eine Ansteuerung über Homeassistant zu bauen. Homeassistant ist eine open source Heimautomatisierungssoftware, die selbst auf einem kleinen Einplatinencomputer wie einem RaspberryPi läuft.

Verwendetet Teile:

  • 3 Darlington Transistoren (TIP 120)
  • 12V Buchse
  • ESP8266
  • Transistorvorwiderstand (220 Ohm)
  • Buck-Converter
  • Male Arduino Stecker
  • Box

Funktionsweise und Aufbau:

Nachdem ich den LED-Streifen genauer untersuchte stellte ich fest, dass es vier verschiedene Anschlüsse gab (R, G, B und 12V). Ich ging also davon aus, dass wenn man 12V an den 12V Pin anschließt und einen der RGB Pins mit Ground verbindet, die k-IMG_6553jeweilige Farbe aufleuchtet. Diese Annahme wurde experimentell überprüft und anschließend wurde statt einem manuellen Schalter pro Farbe ein Transistor  verwendet. Dieser konnte dann mit dem ESP8266 angesteuert werden und so konnte ich den LED-Streifen bereits in unterschiedlichen Farben leuchten lassen.

Anschließend wurde auf die Steuerplatine noch eine Buchse zur Stromversorgung und ein Buck-Converter eingebaut, um die Spannung ESP8266 kompatibel zu machen. k-IMG_6552Auch wurden an den LED-Streifen noch Jumper Kabel gelötet und auf die Steuerplatine die zugehörigen Anschlüsse. Es wurden auch noch Anschlüsse für einen Reedkontakt, der überprüft ob meine Zimmertür geschlossen ist, angebracht. Zum Schluss bohrte ich Löcher für die Kabel in eine passend Kabel Box um die Platine vor Staub zu schützen.

Probleme:

Anfangs wollte ich einen L780 Spannungsregulator verwenden, der sich aber trotz nur 300 mA Stromaufnahme zu sehr erhitzte, weshalb ich zu dem Buck-Converter wechselte.

Anbindung zu Homeassistant:

Leider kenne ich mich zur Zeit noch nicht so gut mit dem von Homeassistant verwendeten Übermittlungsprotokoll MQTT aus und war daher sehr dankbar, dass ich bereits bereits einen Arduinosketch als Beispiel gab. An diesem musste nur sehr wenig geändert werden um ihn mit meinem Aufbau kompatibel zu machen.


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