Galvanisches Verzinken

Werkstücken aus Kupfer einen Zinküberzug zu geben kann verschiedene Gründe haben: z.B. Kupferblechstücke vor Korrosion zu schützen oder um ein Cent Stück in einen silbrigen Glückscent zu verwandeln.

Benötigte Materialien:

  • zu verzinkendes Kupferstück
  • 50g ZnO (Zinkoxid)
  • Krokodilklemmen
  • 2x 1,5 V Batterien oder besser Labornetzgerät
  • Basenresistentes Behältnis in Größe des zu verzinkenden Werkstückes
  • 10% NaOH (aq) (Natronlauge)

Normale Zinkanoden zum galvanischen Verzinken gibt es meist nur im Internet, es kann aber an Stelle von elementarem Zink auch Zinkoxid verwendet werden. Dieses ist einfacher zu beschaffen, da es in jeder Apotheke gekauft werden kann.

Durchführung:

Das Gefäß wird mit Natronlauge gefüllt und anschließend werden 10-30 g IMG_6218Zinkoxid hinein gegeben. Da kein elementares Zink an der Anode gebraucht wird, kann diese durch ein Stück Edelstahl (z. B. eine Schraube) ersetzt werden. Diese Metallstück kann nun mit der Anode (Pluspol)  der Spannungsquelle verbunden werden und in die Natronlauge gelegt werden. Die Kathode (Minuspol) wird mit dem Kupferstück verbunden. Falls ein Labornetzteil verwendet wird sollte die Spannung auf 3V gesetzt werden. Nun wird auch die Kathode in die Lauge getaucht woraufhin sich langsam ein Zinkfilm auf der Kupferoberfläche bildet. Je nach Größe der Kupferstückes kann dies bis zu 10 Minuten dauern.

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