Optische Illusionen: Penrose, Sugihara

Was man mit einem 3D-Drucker nicht alles so anstellen kann. Da hält man plötzlich Gegenstände in der Hand, die Escher nur zeichnen konnte. Und auch optische Illusionen des japanischen Mathematikprofessors Kokichi Sugihara werden plötzlich greifbar.

Wir waren neugierig, ob uns diese Illusionen nicht nur auf den Photos im Internet, sondern auch  in der Realität überzeugen können und stellten die auf thingiverse.com veröffentlichten Illusionen mit unseren 3D-Druckern her.

Das erste Objekt, das Escher Dreieck, stammt vom user Tomori.  Bei günstiger Escher2Beleuchtung und richtigem Blickwinkel ergibt sich diese wunderschöne optische Illusion eines unmöglichen Dreiecks. Diese Form, auch Tribar genannt, wurde 1934  von dem schwedischen Künstler Oscar Reutersvärd erfunden, was aber bis etwa 1980 weitestgehend unbekannt blieb, so dass der englische Mathematiker Roger Penrose die selbe Figur 1954 auf einem Mathematikerkongress in Amsterdam vorstellte und Namensgeber für das Penrose Dreieck wurde.

Unsere zweite gedruckte Illusion stammt vom japanischen Mathematiker  und theoretischem Physiker Kokichi Sugihara. Das 3D-Modell auf thingiverse wurde von PhilKloppers zur Verfügung gestellt. Je nach Blickwinkel ist die optische Illusion überwältigend und man kann die Hände kaum vom Modell lassen um sich durch drehen des Ausdrucks immer wieder davon zu überzeugen, wie leicht sich unser Gehirn täuschen lässt.

  Sugihara1      Sugihara2

Über Wolfgang Lormes

Ich bin Diplomphysiker und Lehrer für Physik und Mathematik am Markgraf-Georg-Friedrich Gymnasium in Kulmbach. Dort bin ich auch der MINT-Beauftragte, betreue die Robotik AG und das MGF-Lab, bin Fachbetreuer für Physik und Sammlungsleiter sowie der Stahlenschutzbeauftragte und führe eine Junior-Ingenieur-Akademie der Deutsche Telekom Stiftung.

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